Konzeption & Text. Sandra Cremer



Mütterquote statt Frauenquote

20. April 2018

Brauchen wir eine Frauenquote? Ich finde, nein. Aus dem Mund (oder den Fingern) einer Frau mag das komisch klingen. Aber ich werde erklären, wie ich zu diesem Schluss gekommen bin: Eine Karrierefrau ohne Kind und ein Karrieremann unterscheiden sich nicht. Ich denke, dass heute eine kinderlose Frau die gleichen Möglichkeiten hat wie ein Mann. Dass das nicht immer so war, ist mir klar. Noch bei der Generation meiner Mutter sah das ganz anders aus. Doch heute ist es so. Weil die Gesellschaft erkannt hat, dass wir genauso ranklotzen können wie Männer. In typisch „männlichen“ Berufen mag die Chancengleichheit immer noch nicht gegeben sein. Aber wie sieht es bei den typisch „weiblichen“ Berufen aus? Sind die Männer hier nicht genauso im Hintertreffen?

Eine Nicht-Mutter brauchen wir keineswegs durch eine Quote ins Management zu hieven. Die findet auch alleine ihren Weg nach oben. Und sie wird im Zweifelsfall genauso über Leichen gehen wie ihr männliches Pendant. Solche Frauen sind für ein Unternehmen keine Trendwende. Sie sind nur Männer mit Lippenstift und Kostümchen. Wer aber wirklich einen anderen Wind hineinbringen kann, das sind die Mütter. Denn die haben etwas ganz Wichtiges gelernt: zu teilen. Und zwar nicht brüderlich oder gerecht, sondern göttlich. Der Lernprozess geht schon in der Schwangerschaft los: Man darf nicht trinken, nicht rauchen und auch sonst nichts Ungesundes tun. Man teilt seinen Körper schließlich mit einem anderen Menschen. Ist das Kind erst einmal da, muss man seine eigenen Bedürfnisse noch weiter zurückstecken. Aber man tut es freiwillig und gerne, weil man dieses kleine Wesen liebt wie noch nie einen Menschen zuvor. Jetzt kann man einwenden, dass die Väter ja (zumindest nach der Geburt) auch Zugeständnisse machen und Kompromisse eingehen müssen. Das ist richtig. Doch ich behaupte ganz frech: Mütter spielen hier in einer ganz anderen Liga.

Als Mutter sind die beruflichen Chancen tatsächlich viel schlechter. Man muss eine Zwangspause einlegen, ist nicht mehr am Ball, kann fürs Erste vielleicht nur halbtags arbeiten. Und dann kommt im Bewerbungsgespräch die Frage: „Was machen Sie, wenn Ihr Kind krank ist?“ Tja, was tut man? Man kümmert sich um sein Kind, wenn man nicht das Glück hat, dass willige Verwandte einspringen. Aber da die Großfamilie im Aussterben ist, werden sehr viele diese Option nicht haben. Also Wiederschauen!

Aber genau die Mütter wären eine Riesenchance für Unternehmen. Sie bringen wirklich einen ganz neuen Aspekt ins Business hinein: „Ich bin nicht der wichtigste Mensch, den es gibt. Manchmal müssen meine eigenen Interessen einfach hinter denen anderer zurückstehen.“ Das ist die Grundvoraussetzung für Empathie und Rücksichtnahme. Und somit die Basis, um tatsächlich ganz andere Wege zu gehen und neue Lösungen zu finden.

Darum brauchen wir keine Frauen-, sondern eine Mütterquote.

PS: Liebe Nicht-Mütter, ich will euch hier nicht schlecht machen. Ihr seid toll. Aber ihr braucht niemanden, der euch zu einem Posten verhilft. Das schafft ihr ganz alleine.

PPS: Wie man unschwer herauslesen kann: Ich bin selber Mutter. Nur habe ich als Selbständige keine Nachteile dadurch. Ich musste nur eine ganz kurze Pause einlegen und danach konnte ich mir meine Zeit so einteilen, dass sich Kind und Beruf gut unter einen Hut bringen lassen. Da mein Sohn heute bereits fast 14 Jahre alt ist, sind die „Einschränkungen“ kaum noch vorhanden. Aber das Potenzial der vielen nichtselbständigen Mütter mit kleinen Kindern wird einfach nicht wahrgenommen. Darum möchte ich mich heute für diese wahren Power-Frauen stark machen.

PPPS: Eigentlich bin ich aber kein Freund von Quoten. Man sollte nichts erzwingen. Ich fände es besser, wenn hier von alleine ein Umdenken stattfindet.

Vernetflixt!

15. April 2018

Seriengucken ist ein Zeitfresser. Aber man kann die gefressene Zeit auch sinnvoll nutzen. Indem man sich alles im Original ansieht. Das praktiziere ich schon immer so. Nun habe ich das Ganze noch gesteigert: Ich schreibe alle mir unbekannten Wörter und Redewendungen auf. Am nächsten Tag schlage ich diese nach, trage sie in einen Online-Vokabel-Trainer ein (vokabel.org) und übe sie regelmäßig. Klingt nach Streberlein, ist aber wirklich eine gute Methode, um mit Freude effektiv eine Sprache zu lernen. Da ich vor gefühlt 100 Jahren im Rahmen meiner Übersetzerausbildung auch Spanisch hatte, war die Serie „Narcos“ für mich wie geschaffen. Denn dort wird zu gleichen Teilen Englisch und Spanisch gesprochen. So konnte ich ganz nebenbei noch meine Nebensprache wieder ein bisschen aufpolieren. Nett ist auch die Serie „Fargo“. Da kann ich so Dinge lernen wie „Holy smokes!“ oder „It hurts like the dickens!“. Ob ich diese jemals benutzen werde, steht in den Sternen. Aber wer weiß. Vielleicht ergibt sich ja doch mal die Gelegenheit, sie voller Inbrunst in die Welt zu posaunen.

Happy Problems

12. März 2018

passbildDie Freelancer und Agenturleute unter euch werden das kennen: Manchmal hat man so viele Anfragen auf einmal, dass es einem fast schon unheimlich wird. Ablehnen ist aber nicht drin. Bei Bestandskunden sowieso nicht und die Neukunden mag man sich natürlich auch nicht durch die Lappen gehen lassen. Also schickt man Angebot um Angebot raus und weiß gar nicht recht, ob man sich jetzt freuen soll, wenn schließlich ein Go! kommt. Die Liste der aktuellen, kommenden und potenziellen Projekte wird immer länger. Und man denkt sich: Wenn die jetzt wirklich alle auf einmal über die Bühne gehen sollen, habe ich echt ein Problem. Bisher hat sich die Situation zum Glück immer in Wohlgefallen aufgelöst. Weil etwas nach hinten geschoben wurde oder der Zeitplan doch nicht so eng war, wie zunächst gedacht. Tja und nun sitze ich hier wieder schwankend zwischen Euphorie und Panik und bin so wahnsinnig, dass ich noch dazu einen Blogartikel schreibe …

PS: Das auf den Passbildern bin übrigens ich im zarten Alter von ca. 22 Jahren. Der Passbildautomat wollte nicht so, wie ich es wollte …

Kein Hertz für Texter

5. März 2018

Letzten Samstag musste ich mit einem Transporter nach Berlin fahren. Nun ist es so, dass ich eigentlich nur mein eigenes Auto gerne fahre. Alle anderen sind mir suspekt. Aber leider passt in meinen Polo nicht viel rein. Darum also der gemietete Transporter. Hier das Drama in Stichpunkten …


6.00 Uhr: aufstehen

7.15 Uhr: nach München fahren, um Transporter zu holen (Stau, Wischwasser geht unterwegs aus, keine Sicht wegen grauer Scheiben)

8.15 Uhr: Ankunft bei Hertz (keine Spanngurte im Transporter, hallo Transporter ohne Spanngurte???)

8.30 Uhr: Spanngurte kaufen bei Toom (zum Glück günstig)

8.45 Uhr: mit Transporter nach Holzkirchen (wieder Stau)

9.30 Uhr: Ankunft

9.30 Uhr bis 10.45 Uhr: einladen

10.45 Uhr: losfahren Richtung Berlin (bis Nürnberg ein Stau nach dem anderen)

15.30 Uhr: Tankstopp nötig, weil Sprit nicht bis Berlin reicht (Tankdeckel lässt sich nicht öffnen, bitte drei Personen um Hilfe, der Dritte schafft es dann, Dame bei Hertz meint, vermutlich verklemmt oder eingefroren)

16.30 Uhr: Weiterfahrt

16.35 Uhr: Steinschlag auf der Windschutzscheibe (hurra Selbstbehalt wird fällig)

18.30 Uhr: Ankunft in Berlin

18.30 Uhr bis 19.00 Uhr: ausladen

19.00 Uhr: losfahren zu Ikea

19:01 Uhr: Polizeiwagen mit Blaulicht kommt mir entgegen, Polizisten wollen, dass ich mit dem fetten Transporter in der dunklen, engen, beidseitig vollgeparkten Straße rückwärtsfahre, um sie durchzulassen (ich weigere mich, um nicht die anderen Autos zu schrotten, Polizistin keift mich an, dass ich das doch bitte der Frau erzählen soll, die gerade verprügelt wird, gibt aber nach einigen Minuten auf und der Streifenwagen fährt flott rückwärts aus der Straße raus)

19.15 Uhr: Ankunft Ikea

21.30 Uhr: mit 200 kg beladener Einkaufswagen fährt mir in die linke Hacke (heute weiß ich, dass nicht die Achillessehne gerissen, sondern „nur“ das Außenband überdehnt ist, yeah!)

21.35 Uhr: einladen

22.00 Uhr: losfahren

22.30 Uhr: Ankunft

22.30 Uhr bis 23.00 Uhr ausladen

23.10 bis 24.00 Uhr Essen beim Italiener (Highlight des Tages, danach direkt schlafen)

6.30 Uhr: aufstehen

7.00 Uhr: Transporter zu einer Berliner Hertz-Station fahren (unter fiesen Schmerzen, da Kupplung treten die denkbar ungünstigste Bewegung)

7.35 Uhr: nach langer Parkplatzsuche Ankunft (vorher nicht mehr getankt, da bloß keine Umwege fahren mit dem schmerzenden Fuß, kostet 82 Euro extra, auch wenn Tank ¾ voll)

7.40 Uhr: will Schlüssel in Briefkasten einwerfen, aber da steht etwas von einem Rückgabeformular, das ich dummerweise nicht bekommen habe

7.40 Uhr bis 8.00 Uhr: warten, dass das Call Center von Hertz aufmacht (erfreulich: kann auch formlos die notwendigen Daten aufschreiben)

8.05 Uhr: nach Schlüsseleinwurf humpeln zur nächsten S-Bahn-Station (zwischendrin fast Treppe runtergefallen, da Geländerstück fehlt)

9.44 Uhr: endlich Zug nach München

14.10 Uhr Ankunft München Hbf (weiter zum Ostbahnhof, Wischwasser in mein Auto einfüllen, ab nachhause, Kupplung von meinem Auto lässt sich zum Glück leichter treten, ist aber immer noch schmerzhaft)

15.30 Uhr: Ankunft zuhause (jetzt kann ich endlich in Ruhe sterben …)

Instant Karma

27. Februar 2018

IMG_20160216_193637695 (1)Es gibt nette Termine und weniger nette. Einen solchen hatte ich vor einigen Jahren bei einem potenziellen Neukunden. Da ich für Hin- und Rückfahrt plus Meeting mindestens sieben Stunden einplanen musste, hatte ich ein Hundeproblem. Ich wollte meine (inzwischen leider verstorbene) Lola nicht so lange alleine lassen. Darum beschloss ich kurzerhand, sie mitzunehmen. Während des Termins stellte sich heraus, dass der gute Mann dachte, dass ich erst einmal umsonst für ihn arbeite und eventuell später unter gewissen Bedingungen bezahlt werden sollte. Also einen Tag für nichts und wieder nichts verplempert. Ich verabschiedete mich mit einem säuerlichen Lächeln. Hunde reagieren in so einem Fall viel spontaner und ehrlicher: Sie pinkeln in den Besprechungsraum. Danke, Lola!

Mission accomplished

21. Februar 2018

Auf meine neue Facebook-Seite gab es zum Glück nur positive Reaktionen. Die unangenehme Frage, die ich erwartet hatte, kam nicht: „Warum denn erst jetzt?“ Schließlich bin ich seit 2008 privat auf Facebook unterwegs und betreue seit 2010 Seiten für andere Unternehmen. Ist doch irgendwie seltsam. Aber vielleicht waren die Leute einfach so höflich, sich diese Frage zu verkneifen. Darum hier der Versuch einer Erklärung:  Zum einen wollte ich nicht noch mehr Zeit auf Facebook verbringen als ohnehin schon. Zum  anderen hatte ich die Befürchtung, mich damit auf ewig zu versklaven. Denn hat man erst einmal eine Seite, will sie auch gepflegt sein. Diese beiden Bedenken haben natürlich nach wie vor ihre Gültigkeit und ihre Berechtigung. Aber ich bin jetzt mal ganz ehrlich: Meine Facebook-Seite ist eigentlich hauptsächlich dazu da, um die Leute auf diesen schönen Blog zu bringen. Mission accomplished.

Funktioniert übrigens auch in die andere Richtung:

https://www.facebook.com/punktsatzsieg.sandra.cremer/

Frei sein ist schön!

13. Februar 2018

handcuffs-308897_640Heute möchte ich einmal erzählen, warum ich so gerne freie Texterin bin: Am Schönsten ist, dass ich immer wieder etwas Neues dazu lerne. Ich befasse mich mit Unternehmen, Produkten und Dienstleistungen, die ich vorher überhaupt nicht oder nur sehr verschwommen auf dem Schirm hatte. Die intensive Beschäftigung mit diesen neuen Themenbereichen führt dazu, dass ich ein mitunter recht skurriles Inselwissen ansammle. Und weil ich mich nicht auf einzelne Branchen begrenze, sind diese Inseln über mehrere Ozeane verstreut. Auch die Art der Texte, die ich schreibe, hat eine große Bandbreite. Von Artikeln für das Online-Portal einer Bank oder für einen Verlag mit Kreativbüchern über Broschüren für ein Augenlaser-Zentrum oder ein Umwelttechnikunternehmen bis hin zu Webtexten für ein Fahrradgeschäft oder eine Denkmalstiftung. Auch mit Produkttexten für Gemüsekonserven oder Feinstpapier und Pressemeldungen für Architekten oder eine Beteiligungsgesellschaft habe ich mich schon vergnügt. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen … Besonders spannend ist es, wenn man gleichzeitig mehrere Projekte am Laufen hat, die verschiedener nicht sein könnten. Und dann lernt man natürlich viele nette Menschen kennen – wenn auch heute meist nur noch per Mail oder Telefon. Früher wäre das undenkbar gewesen. Aber tatsächlich ist es so, dass ich einen großen Teil meiner Kunden noch nie persönlich getroffen habe. Für den einen oder anderen mag das befremdlich klingen. Ist es aber nicht. Ganz im Gegenteil: Ich pflege mit vielen dieser „Fremden“ einen sehr herzlichen Kontakt. Und weil das so hervorragend funktioniert, kann ich Kunden in ganz Deutschland (und sogar darüber hinaus) betreuen. Eine prima Sache finde ich. Als ich mich im Jahr 2000 selbständig gemacht habe, war das noch völlig utopisch. Da gab es nur München und sonst nichts. Natürlich ist es nett, wenn man immer wieder vertrauten Gesichtern über den Weg läuft (München ist ja bekanntlich ein Dorf). Aber über den Tellerrand hinauszuschauen, hat noch nie jemandem geschadet …

VerXINGbesserung

19. Januar 2018

poop-2797597_640Bloß kein Stillstand! Lieber wird etwas schlechter, als dass es gleich bleibt. Nach diesem Motto verfährt auch XING in der letzten Zeit. Ich schätze dieses Netzwerk sehr und nutze es schon seit ca. 14 Jahren. Bis vor ein paar Monaten war ich immer glücklich damit. Aber aktuell haben sie das dringende Bedürfnis nach krampfhafter Veränderung. Nein, ich bin nicht jemand, der sich prinzipiell gegen Neuerungen sträubt, weil er damit überfordert ist. Doch was XING mir da als Verbesserung verkaufen will, geht auf Kosten der Anwenderfreundlichkeit und der Performance. Ich brauche mehr Klicks, um an mein Ziel zu kommen. Sinnvolle Funktionen verschwinden und werden durch sinnlose ersetzt. Manchmal frage ich mich wirklich, ob die Leute, die sich diese „Verbesserungen“ ausdenken, selbst schon einmal die Plattform genutzt haben.

„Ich suche …“

17. Januar 2018

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„… Texter, die gerne Kommentare verfassen und nebenbei damit etwas verdienen wollen.“ Darüber bin ich vor kurzem gestolpert – im wahrsten Sinne des Wortes. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, wenn Sie das lesen. Aber ich als Texter finde das fast schon unverschämt. Würde da „Leute“ stehen oder „Hobby-Schreiber“ oder etwas in der Art, wäre es noch in Ordnung. Wenn man viel Zeit hat und für etwas bezahlt wird, das man ohnehin tun würde, ist doch wunderbar. Aber dafür einen Texter suchen …? Puh. Das zeigt, dass viele Menschen denken, dass jeder, der halbwegs fehlerfrei ein paar deutsche Sätze tippen kann, ein Texter ist. Und so kommt es dann auch, dass Texter gesucht werden, die für 1,3 Cent pro Wort Content liefern sollen. Das heißt, mein Blog-Artikel wäre hinter dem nächsten Punkt gerade mal 1,82 Euro wert. Eine Packung billige Butter hätte ich mir also schon verdient. Für Biobutter müsste ich aber noch deutlich mehr schreiben. Liebe Schreiberlinge dort draußen – mögt ihr euch jetzt selbst Texter nennen oder nicht – lasst euch auf solche Dumpingpreise nicht ein. Damit kommt ihr nicht annähernd auf den gesetzlichen Mindestlohn. Wenn doch, dann müssen die Texte unterirdisch sein. Und brauchen wir wirklich noch mehr Müll im Internet? Ich finde nicht.

Des Textors Handwerkszeug

10. Januar 2018

2018-01-10 15.54.01Viele lange Jahre lag „Sag es treffender“ von A. M. Textor immer griffbereit auf meinem Schreibtisch. Viele Denkanstöße habe ich diesem wunderbaren Buch zu verdanken. Aber leider hat ihm das Internet inzwischen den Rang abgelaufen. Nun tummle ich mich auf den einschlägigen Websites, die zwar sehr praktisch sind, aber nicht diesen Blätter-Charme haben. Auch der Wahrig sowie das Fremdwörterlexikon, das Bedeutungswörterbuch und das Wörterbuch der Redewendungen von Duden stauben inzwischen im Regal vor sich hin. Zu Letzteren habe ich aber nicht annähernd eine so innige Beziehung wie zu meinem Textor. Denn der ist gute alte Texterschule aus Zeiten, als es noch gar keine Texterschulen gab. Seufz.